From A to Z

Fragrance Notes Glossary

What does cashmeran smell like, and how is violet leaf different from violet?

Mykonos Vanilla Clouds Extrait de Parfum 50 ml bottle

Auf jeder Mykonos-Produktseite sind die Duftnoten des Parfüms aufgeführt. Aber wie duftet Cashmeran, und worin unterscheidet sich Veilchenblatt von Veilchen? Dieses Glossar beschreibt in verständlicher Sprache die Duftnoten, denen Sie in der Mykonos-Kollektion am häufigsten begegnen werden – von A bis Z.

Kopf-, Herz- und Basisnote: Wie sich ein Parfüm entfaltet

Ein Parfüm duftet vom ersten Sprühstoß bis zum Ende des Tages nicht gleich. Parfümeure beschreiben diese Entwicklung als Pyramide mit drei Schichten.

  • Kopfnoten bilden den Auftakt. Es sind die leichtesten, flüchtigsten Inhaltsstoffe: Zitrusfrüchte, frische Früchte, Kräuter und spritzige Gewürze. Sie sorgen für den ersten Eindruck und verfliegen als Erstes.
  • Herznoten treten in Erscheinung, sobald sich der Auftakt gelegt hat. Dies ist der Charakter des Parfüms: Blumen, vollmundigere Früchte, warme Gewürze, Tee- oder Milchakkorde. Die Herznote verbindet die Frische der Kopfnote mit der Tiefe der Basisnote.
  • Basisnoten bilden das Fundament. Hölzer, Moschus, Amber, Vanille und Harze verdunsten langsam, verleihen dem Parfüm seine Tiefe und halten am längsten auf Haut und Kleidung an.

Ein und dieselbe Note kann je nach Einsatz durch den Parfümeur in verschiedenen Schichten vorkommen. Vanille ist beispielsweise meist eine Basisnote, kann aber auch eine Herznote oder sogar den Auftakt versüßen. Auf einigen Produktseiten werden statt einer Pyramide „Hauptnoten“ aufgeführt; dabei handelt es sich einfach um die Noten, die den Duft als Ganzes definieren.

A

  • Aldehyde: Spritzige, luftige Moleküle mit einem reinen, leicht seifenartigen Prickeln, wie kalte Luft oder frisch gebügelte Wäsche. Sie verleihen dem Auftakt eines Parfüms Leichtigkeit und Strahlkraft.
  • Mandel: Weich, milchig und sanft bittersüß, irgendwo zwischen Marzipan und Kirschkern. Sie verleiht dem Duft eine beruhigende, nussige Geschmeidigkeit.
  • Amber: Kein einzelner Inhaltsstoff, sondern ein warmer Akkord, der in der Regel aus Harzen und Vanille zusammengesetzt ist. Golden, leicht süß und umhüllend, verleiht er der Basisnote eines Parfüms ihren Glanz.
  • Amberholz: Eine moderne, trockenere Interpretation von Amber mit einer deutlich holzigen Note. Warm, geschmeidig und strahlend, unterstützt es die Ausbreitung eines Duftes.
  • Ambroxan: Ein Aromamolekül mit einer reinen, mineralischen, sanft moschusartigen Wärme, das oft als hautähnlich oder salzig-süß beschrieben wird. Es sorgt für eine gute Ausbreitung in der Basisnote und eine lange, sanfte Duftwolke.
  • Apfel: Knackig, saftig und leicht grün, wie der erste Bissen eines kalten Apfels. Er verleiht der Kopfnote eines Duftes eine unbeschwerte, strahlende Frische.
  • Aquatische Noten: Ein Eindruck von klarem Wasser: kühl, transparent und leicht ozonartig. Sie verleihen einer Komposition ein offenes und frisch gewaschenes Gefühl.
  • Artemisia: Eine aromatische Kräuternote, bitter-grün und leicht kampferartig. Ihre trockene, kräuterartige Schärfe hält die Süße im Zaum.

B

  • Bergamotte: Die eleganteste aller Zitrusnoten: strahlend und spritzig, mit einer leicht blumigen, teeartigen Bitterkeit. Eine klassische Kopfnote und der Auftakt vieler Mykonos-Parfums.
  • Schwarzer Tee: Trocken, blättrig und leicht rauchig, wie der Dampf über einer frisch aufgegossenen Tasse. Er verleiht einer Komposition Ruhe und eine raffinierte, leicht dunkle Frische.
  • Schwarze Johannisbeere: Herb, saftig und von tiefviolettem Charakter, mit einer grünen, fast blättrigen Schärfe. Sie fügt lebhafte Fruchtigkeit hinzu, ohne zuckrig zu wirken.

C

  • Karamell: Geschmolzener Zucker mit einer buttrigen, leicht gerösteten Note. Das Markenzeichen vieler Gourmand-Düfte: warm, golden und kaum zu übersehen.
  • Kardamom: Ein kühles Gewürz: aromatisch, leicht zitronig und sanft süß. Es verleiht einem Duft gleichzeitig Frische und Wärme.
  • Cashmeran: Ein Aromamolekül, das weich, moschusartig und holzig duftet, mit einem Hauch von Würze. Es verleiht einem Duft eine üppige, umhüllende Textur, wie der Stoff, nach dem es benannt ist.
  • Kaschmirholz: Ein geschmeidiger, samtiger Holzakkord, eher weich als trocken. Er hüllt die Basis eines Parfüms in hautnahen Komfort.
  • Zedernholz: Trocken, rein und bleistiftscharf, mit einer stillen Wärme im Hintergrund. Es verleiht einem Parfüm Struktur und ein ruhiges, holziges Rückgrat.
  • Zimt: Warm, süß und sanft feurig. Eine kleine Dosis verleiht der Herznote eines Duftes Würze und ein Gefühl von Wärme.
  • Zitrus: Eine allgemeine Note für die spritzige Frische von Zitrusschalen, bei der keine einzelne Frucht im Vordergrund steht. Hell, rein und belebend.
  • Gewürznelke: Ein dunkles, warmes Gewürz mit einer leicht medizinischen, nelkenartigen Süße. Sie verleiht Tiefe und eine Wärme wie aus alten Zeiten.
  • Kokosnuss: Cremig, milchig und sonnengewärmt, mit einem unverkennbaren Urlaubsgefühl. Sie verleiht einer Komposition eine sanfte, tropische Rundheit.
  • Kokoswasser: Die leichtere Seite der Kokosnuss: klar, wässrig und nur leicht süß. Eher erfrischend als cremig.
  • Kaffee: Geröstet, bittersüß und aromatisch, wie frisch gemahlene Bohnen. Er bildet einen dunklen, belebenden Kontrast zu süßen oder cremigen Noten.

F

  • Blumiges Bouquet: Mehrere Blumen, die zu einem Gesamteindruck verschmelzen, statt einer einzelnen, erkennbaren Blüte. Sanft, abgerundet und klassisch elegant.
  • Frangipani: Eine tropische Blume mit einer cremigen, sonnendurchfluteten Süße und einer sanften, fast pfirsichartigen Facette. Sie duftet nach warmer Luft und Blütenblättern.

G

  • Geranie: Grün und rosig, mit einer minzigen, leicht zitronigen Frische. Wird oft verwendet, um einer blumigen Herznote eine knackige, klare Note zu verleihen.
  • Ingwer: Frisch, pfeffrig und spritzig, mit einer zitronigen Schärfe. Er belebt den Auftakt und verleiht der Herznote ein warmes Kribbeln.
  • Grapefruit: Lebhaft und bittersüß, spritziger und schärfer als Orange. Eine belebende, den Mund wässrig machende Frische.
  • Grüne Noten: Der Duft von zerkleinerten Blättern, abgeschnittenen Stielen und frischem Gras. Sie verleihen eine natürliche, taufrische Spritzigkeit.
  • Guajakholz: Ein weiches, leicht rauchiges Holz mit einer sanften, fast teeartigen Süße. Es verleiht der Basis eine ruhige, harzige Tiefe.

H

  • Heliotrop: Puderig und weich, mit einem Hauch von Mandel und Vanille. Es verleiht einem Parfüm eine sanfte, beruhigende, leicht nostalgische Süße.

I

  • Iris: Kühl, pudrig und elegant, mit einem schwachen erdigen Unterton. Als eine der raffiniertesten Noten in der Parfümerie verleiht sie eine geschmeidige, wildlederartige Textur.
  • Iso E Super: Ein Aromamolekül mit einer transparenten, samtigen, zedernartigen Wärme, die auf der Haut zu schweben scheint. Es verleiht Strahlkraft und eine geschmeidige, moderne Holzigkeit.

J

  • Jasmin: Reichhaltig, strahlend und sinnlich: eine weiße Blume, die zugleich süß, leicht fruchtig und warm ist. Die häufigste Herznote in der Mykonos-Kollektion.
  • Jasmin sambac: Eine grünere, frischere und fruchtigere Jasmin-Sorte mit einer teeartigen Zartheit. Heller und etwas weniger berauschend als klassischer Jasmin.
  • Wacholder: Knackig, kiefernartig und aromatisch – die Note, die dem Gin seinen Charakter verleiht. Sie sorgt für eine kühle, trockene Frische der freien Natur.

L

  • Lavendel: Aromatisch, rein und beruhigend, mit krautigen und leicht blumigen Facetten. Ein Klassiker der frischen, gepflegten Parfümerie.
  • Zitrone: Scharf, spritzig und sonnig – der reinste Ausdruck von Frische. Sie verleiht dem Auftakt seinen Glanz, bevor sie der Herznote Platz macht.
  • Maiglöckchen: Eine zarte, taufrische weiße Blume: grün, frisch und leicht seifig. Sie lässt eine blumige Herznote rein und frühlingshaft wirken.
  • Limette: Grüner und herber als Zitrone, mit einer fast sprudelnden Schärfe. Erfrischend und lebhaft.
  • Litschi: Saftig, rosig und wässrig-süß, mit einem zarten exotischen Charakter. Eine durchscheinende Fruchtnote, die sich ganz natürlich mit Rose verbindet.

M

  • Magnolie: Eine cremige und zugleich zitronig-frische Blume, leichter als Jasmin. Sie duftet strahlend, rein und sanft fruchtig.
  • Mandarine: Die süßeste und zarteste aller Zitrusfrüchte: saftig, sonnig und leicht blumig. Eine freundliche, belebende Kopfnote.
  • Mango: Reif, üppig und tropisch, mit einer leicht grünen, harzigen Facette aus der Schale. Sie verleiht eine sonnige, saftige Süße.
  • Meeresnoten: Der Eindruck von Meeresluft: salzig, luftig und mineralisch. Sie verleihen einem Parfüm Raum und ein Gefühl von offenem Horizont.
  • Marshmallow: Flauschig, zuckrig und sanft vanillig, mit einer pudrigen Leichtigkeit. Eine verspielte Gourmand-Note, die sich wie ein Kissen aus Süße anfühlt.
  • Melone: Wässrig, kühl und sanft süß. Sie verleiht vor allem sommerlichen Düften eine frische, saftige Transparenz.
  • Milch: Eine cremige Weichheit, die warm und beruhigend duftet. Sie glättet die Kanten süßerer und würzigerer Noten und verleiht Gourmand-Parfums ihre Zartheit.
  • Moos: Erdig, feucht und waldgrün, mit einer leicht salzigen, tintigen Tiefe. Der traditionelle Anker von Parfums im Chypre-Stil.
  • Moschus: Weich, warm und hautähnlich – Moschus ist die Note, die einem Parfüm einen „gelebten“ Charakter verleiht. Er rundet eine Komposition ab und sorgt für einen lang anhaltenden Nachklang, weshalb er in der Basisnote so vieler Mykonos-Parfüms zu finden ist.
  • Myrrhe: Eine Harznote, die warm, balsamisch, leicht bitter und rauchig ist. Sie verleiht einem Parfüm eine meditative, ambraartige Tiefe.

N

  • Neroli: Der Duft der Bitterorangenblüte in ihrer frischesten Form: grün, honigartig und leicht bitter. Er schlägt eine Brücke zwischen zitrusartiger Frische und blumiger Sanftheit.
  • Muskatnuss: Ein warmes, trockenes, leicht süßliches Gewürz mit einer holzigen Nuance. Es verleiht dem Duft eine subtile, aromatische Wärme.

O

  • Orange: Rund, saftig und fröhlich, süßer als Zitrone und vollmundiger als Mandarine. Sie eröffnet einen Duft mit einer strahlenden, optimistischen Note.
  • Orangenblüte: Die weiße Blüte des Orangenbaums: süß, honigartig und strahlend, mit einer reinen, seifenartigen Facette. Frisch und sinnlich zugleich.
  • Iriswurzel: Die Wurzel der Iris, einer der wertvollsten Rohstoffe in der Parfümerie. Puderig, buttrig und veilchenartig, mit einer kühlen, erdigen Eleganz.

P

  • Patchouli: Tief, erdig und holzig, mit Anklängen von feuchter Erde, Kakao und dunkler Süße. Verleiht der Basisnote Kraft und Ausdauer.
  • Pfirsich: Samtig, saftig und sanft süß, mit einer cremigen, hautähnlichen Note. Verleiht blumigen Herznoten eine warme Fruchtigkeit.
  • Birne: Knackig, saftig und zart süß, mit einer frischen, grünen Nuance. Eine leichte, moderne Fruchtnote, die rein und mühelos wirkt.
  • Ananas: Strahlend, spritzig und tropisch, süß und zugleich leicht herb. Sie verleiht der Kopfnote einen energiegeladenen, saftigen Kick.
  • Rosa Pfeffer: Rosig, spritzig und nur leicht würzig, eher fruchtig als scharf. Er verleiht den Kopfnoten einen lebhaften Schimmer.
  • Pudrige Noten: Der sanfte, kosmetische Duft von Gesichtspuder oder feinem Talkum. Sie lassen ein Parfüm zart, rein und wohltuend wirken.
  • Praline: Karamellisierte Nüsse und Zucker: süß, röstig und reichhaltig. Eine Gourmand-Note mit verwöhnender Wärme.

R

  • Himbeere: Säuerlich-süß und von leuchtend rotem Charakter, mit einer leicht marmeladigen, veilchenartigen Nuance. Verspielt und saftig.
  • Rhabarber: Scharf, grün und spritzig, mit einer rosigen, fruchtigen Grundnote. Verleiht eine knackige, den Mund zusammenziehende Frische.
  • Rose: Die Königin der Blumen, deren Duft von frisch und taufrisch bis hin zu tief, honigartig und samtig reicht. Je nach den umgebenden Noten kann die Rose romantisch, rein oder düster-sinnlich wirken.

S

  • Sandelholz: Cremig, milchig und sanft holzig, mit einer warmen, meditativen Ruhe. Es verleiht der Basisnote eine sanfte, lang anhaltende Fülle.
  • Weiches Holz: Ein sanfter, abgerundeter Holzakkord ohne scharfe oder rauchige Noten. Er sorgt für Wärme und Struktur und bleibt dabei dezent.
  • Sonnige Noten: Der Eindruck sonnengewärmter Haut: strahlend, leicht salzig und cremig-blumig. Sie verleihen einem Duft einen hellen, strandartigen Glanz.

T

  • Tonkabohne: Warm und süß, mit Facetten von Vanille, Mandel, Heu und einem Hauch von Tabak. Sie verleiht der Basisnote einen abgerundeten, behaglichen und süchtig machenden Charakter.
  • Tropische Früchte: Ein üppiger Cocktail-Eindruck aus exotischen Früchten: saftig, süß und sonnenverwöhnt. Er sorgt vom ersten Sprühstoß an für unbeschwerte Urlaubsstimmung.

V

  • Vanille: Cremig, süß und wohltuend, dabei jedoch komplexer als ihr Ruf vermuten lässt: Sie kann rauchig, alkoholisch oder fast holzig wirken. Als eine der am häufigsten verwendeten Noten in der Mykonos-Kollektion verleiht sie allem, womit sie in Berührung kommt, Wärme.
  • Vetiver: Der Duft einer Graswurzel: trocken, erdig, rauchig und leicht grün. Er verleiht einer Basisnote einen eleganten, geerdeten Charakter.
  • Veilchen: Sanft, pudrig und süß, mit einem zarten, leicht kandierten blumigen Ton. Es verleiht eine sanfte, nostalgische Eleganz.
  • Veilchenblatt: Im Gegensatz zur Blüte duftet das Blatt grün, wässrig und leicht metallisch, wie Gurkenschale und abgeschnittene Stiele. Es sorgt für eine kühle, knackige Frische.

W

  • Weiße Blüten: Ein Gesamteindruck von Blumen wie Jasmin, Tuberose und Orangenblüte. Cremig, berauschend und strahlend.
  • Weißer Moschus: Die reinste Facette des Moschus: weich, baumwollartig und frisch gewaschen. Er hinterlässt einen sanften Eindruck, als wäre er eine zweite Haut.
  • Holznoten: Ein Oberbegriff für den trockenen, warmen Duft von Holz, ohne dass dabei eine bestimmte Baumart genannt wird. Sie verleihen einem Parfüm seinen Rahmen und eine ruhige, natürliche Tiefe.

Y

  • Ylang-Ylang: Eine üppige gelbe Blüte mit einer cremigen, bananenartigen Süße und einem Hauch von Würze. Reichhaltig, exotisch und sinnlich.

Von den Duftnoten zu einem Parfüm, das Sie lieben

Eine Liste von Duftnoten verrät Ihnen, was in einem Parfüm enthalten ist, nicht jedoch genau, wie es an Ihnen duften wird. Haut, Klima und das Zusammenspiel der Duftnoten spielen dabei eine Rolle. Nutzen Sie das Glossar als Orientierungshilfe: Wenn Sie Duftnoten erkennen, die Ihnen gefallen, sind Sie wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.